Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald

Bei uns im Handwerk gibt es "Action"...
... denn wir be- und verarbeiten Metall ....
... zu den schönsten Formen.

Metallhandwerker-Innung RLWW
Aktuelles









Statik-Service des Bundesverbands Metall: Metallbau- und Glas-Statiken von Experten

Der BVM betreut Mitgliedsbetriebe, die nicht über die Ressourcen verfügen, bei statischen Berechnungen. Ausführungsstatiken werden dabei vom BVM für Geländer, Treppenanlagen, vorgestellte oder abgehängte Balkonanlagen, Terrassenüberdachungen, begehbare Verglasungen, Tiefgaragenüberdachungen, Carports oder Wintergärten in prüffähiger Qualität erstellt.

Dabei kommen Bauteile aus Baustahl, Nichtrostendem Stahl und Glas zum Einsatz. Die statischen Untersuchungen und Dimensionierungen von Verankerungskonstruktionen mittels Dübeln, Betonschrauben oder bauaufsichtlich zugelassenen Verankerungskörben werden ebenfalls durchgeführt. Für Fundamentbemessungen werden Fundamentlasten bestimmt.

 Weitere Informationen siehe:

https://www.metallhandwerk.de/statik-service-des-bundesverbands-metall-metallbau-und-glas-statiken-von-experten/

Quelle: metallhandwerk.de




Geländer-Richtlinie (April 2019)

Die Geländer-Richtlinie gehört auf den Tisch jedes Metallbauers. Die komplett neu überarbeitete Richtlinie gibt Hinweise zu Entwurf, Konstruktion und Montage von Geländern und Umwehrungen, die dem Baurecht und dem Arbeitsschutz unterliegen. Auf die erforderlichen Hilfsmittel für die Bemessung wird ebenso verwiesen.

Außerdem wichtig für alle Metallbauer: Es werden in dieser Richtlinie alle relevanten Verordnungen, Normen und technische Empfehlungen in Zusammenhang mit Geländern und Umwehrungen behandelt. Damit ist der Metallbauer sicher, dass er nichts übersieht.

Jetzt Bestellen:

https://www.metallhandwerk.de/produkte/bvm-gelaender-richtlinie/

 

 

 



Vergaberecht: Begleitschreiben führt zu Angebotsausschluss 

Ein Bieter, der im Begleitschreiben seines Angebotes einen von den Vertragsbedingungen abweichenden Gerichtsstand anführt – obwohl im Angebot selbst alles stimmt –  unterliegt laut Vergabekammer einem Angebotsausschluss.
 
In dem entschiedenen Fall der Vergabekammer Rheinland-Pfalz hatte der öffentliche Auftraggeber die Ausführung von diversen Abfallentsorgungsleistungen im offenen Verfahren europaweit ausgeschrieben. Der Betrieb beteiligte sich mit einem Angebot an der Ausschreibung. Im Begleitschreiben fand sich in der Fußzeile der Hinweis: „Gerichtsstand ist H., Geschäftsführer: XXX Eingetragen unter HRB XXX M.“ In den Vergabeunterlagen aber war bezüglich des Gerichtsstandes eine Vorgabe bemacht, nämlich: „Gerichtsstand für Vertragsstreitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist P.“
 
Der Auftraggeber schloss das Angebot wegen Änderung des Gerichtsstandes im Briefkopf des Angebotsbegleitschreibens gemäß § 57 VgV aus. Die Vergabekammer Rheinland-Pfalz sieht in den Angaben in der Fußzeile des Begleitschreibens eine unzulässige Abänderung der Vergabeunterlagen und damit einen zwingenden Ausschließungsgrund nach § 57 Abs. 1 Nr. 4 VgV. Das Begleitschreiben des Betriebes sei dabei als Bestandteil des Angebotes zu sehen. Insoweit ist nicht nur der eigentliche Text des Begleitschreibens, sondern darüber hinaus sind auch die in Fußzeilen enthaltenen Informationen zu berücksichtigen, so die Vergabekammer. Unerheblich sei hierbei, ob es sich bei der Fußzeile um eine Allgemeine Geschäftsbedingung handele, die u. U. unwirksam ist. Es ist für eine Vergabestelle nicht zumutbar, erst über materielle Prüfungen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen feststellen zu müssen, ob vom Vertragspartner verwendete vorformulierte Regelungen inhaltlich einer AGB-Kontrolle entsprechen und wirksam einbezogen wurden, so die Vergabekammer klarstellend.
Beschluss der Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Beschluss v. 28. März 2018 (Az: VK 1 – 38/17).
Empfehlung:
 
Lassen Sie bei sämtlichen Abänderungen der Vergabeunterlagen absolute Vorsicht walten. Prüfen Sie auch Angaben, die nicht bewusst in Bezug auf das Vergabeverfahren gemacht wurden, sondern – wie hier – allgemein auf dem verwendeten Briefpapier enthalten sind. Prüfen Sie Ihr Briefpapier bzw. Ihre Email-Signaturen dahingehend, dass hier keine Angaben enthalten sind, die nicht aufgrund gesetzlicher Vorgaben zwingend notwendig sind.
Ansprechpartnerin im Bundesverband Metall:
 
Friederike Tanzeglock
Ass. jur.
Recht,Sozial- und Tarifpolitik
Telefon: 0201 / 89619-28
E-Mail: friederike.tanzeglock@metallhandwerk.de

 
Quelle: metallhandwerk.de



Erweiterung Statikbaukasten: Bemessung von Windlasten. Nur für Mitglieder

Neu: Der Anwendungsbereich der BVM-Arbeitshilfe BVM-AH 007 (Statikbaukasten) wurde über sehr einfach zu berechnende Umrechnungsfaktoren auf die Bemessungsmöglichkeit bei Windlasteinwirkungen erweitert. Ein Angebot nur für Mitglieder. Im Dezember 2015 hat der Bundesverband Metall (BVM) zur Qualitätssicherung für Metallbauer und Sachverständige im Metallbau exklusiv für Mitglieder der Metallinnungen die technische Arbeitshilfe 007 „Statikbaukasten zur Dimensionierung von Geländern“ herausgegeben. BVM-Experten vertreten das Metallhandwerk in den maßgebenden Normungsgremien und haben somit direkten Zugang zu aktuellsten Informationen. Diese fließen in regelmäßige Aktualisierungen ein. Nach der ersten Ergänzungslieferung vom Februar 2017 wird die Mappe mit den einfach nutzbaren Tabellenblättern nun ergänzt. Neu: Erweiterung mit Bemessungsmöglichkeit für Windlasteinwirkungen

Der Anwendungsbereich der BVM-AH 007 (Statikbaukasten) wird über sehr einfach zu berechnende Umrechnungsfaktoren auf die Bemessungsmöglichkeit bei Windlasteinwirkungen erweitert.

Erweiterungen im Detail für

Umwehrungen, die Fluchtwege absichern (gleichzeitiger Ansatz von Holm- und Windlast), Bemessung von Umwehrungen, bei denen die Windlast maßgeblich ist

Inkl. Beispiele für die Dimensionierungen bei Windeinwirkungen

Mitgliederpreis für die Ergänzungslieferung mit der Bemessungsmöglichkeit für Windlasteinwirkungen: 29,90 Euro. Der abgebildete Ordner ist im Preis nicht enthalten. Die bereits aktualisierte Vollversion des Statikbaukastens (Ordner) können Innungsmitglieder separat im Online-Shop erwerben. Sie kostet bei einer Einzelbestellung unverändert 199,- Euro und je 99,- Euro für Sammelbestellungen ab 20 Stück, bspw. über Landesverbände oder Innungen – auf Anfrage.

Bestellung: https://www.metallhandwerk.de/produkte/2-ergaenzungslieferung-fuer-arbeitshilfe-ah-007

Quelle: metallhandwerk.de


 

Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt…

Bereits 1823 schrieb Joseph von Eichendorff das Gedicht „Der frohe Wandersmann“. 196 Jahre später waren zahlreiche Mitglieder der Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald auf den Spuren Eichendorfs und erkundeten („…Dem will er seine Wunder weisen - In Berg und Wald und Strom und Feld“), den Landkreis Neuwied.

Treffpunkt war die Kunstschmiede des Ehrenobermeisters Sebastian Hoppen in Dattenberg, der auch die Organisation des Tages übernommen hatte. Bei einer kleinen Stärkung ging es sportlichen Schrittes nach Linz am Rhein, wo bereits die „Theresia“ der Personenschifffahrtsgesellschaft Schmitz auf die Wanderer wartete. Bei herrlichem Wetter fuhr das Schiff den Rhein hinab nach Königswinter und wieder zurück nach Linz. Dabei gab es ausreichend Gelegenheit, das Handwerk betreffend, fachkundige Gespräche im Kollegenkreis zu führen oder gar lustige Anekdoten auszutauschen.

In Linz angekommen, nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, das schöne Städtchen am Rhein auf eigene Faust zu erkunden und kennen zu lernen. Bei gutem Essen und kühlen Getränken ließen die Wanderer den Tag im Linzer „Restaurant Franco“ Revue passieren. Für alle Teilnehmer stand bereits fest, dass ein solcher Tag auch im kommenden Jahr wiederholt werden muss. Und der Termin steht ebenfalls fest: Pfingstsamstag, 30.05.2020.





 

Junghandwerker im Metallbauer- und Feinwerkmechaniker-Handwerk erhielten Gesellenbriefe

Trotz winterlicher Witterungsverhältnisse waren eine große Zahl an Junghandwerkern, deren Eltern, Ausbildern und Firmeninhaber sowie Mitglieder des Vorstandes und des Gesellenrüfungsausschusses der Einladung der Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald ins Hotel Paffhausen nach Wirges gefolgt. Der Grund: Die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe an 22 Metallbauer- und 12 Feinwerkmechaniker-Junghandwerker.

Zu Beginn der Veranstaltung gratulierte Obermeister Christoph Held den neuen Kollegen. Dabei ging Held in seiner Laudatio auf die wirtschaftliche Lage im Metallbauer- und Feinwerkmechaniker-Handwerk ein. „Es wird zunehmend deutlicher, wie sehr uns die Globalisierung von Industrie, Handwerk und Handel ebenso mit Strukturwandlungen und Konjunkturschwankungen konfrontiert. Insbesondere der rasante wissenschaftliche und technische Fortschritt fordert unsere Betriebe und beeinflusst deren Entwicklung.“

Held weiter: „Deshalb ist es umso wichtiger, eine gesunde berufliche Qualifizierungsoffensive zu fördern und zu etablieren. Bildung und Weiterbildung sind ein hohes Gut. Ständige Weiterbildung ist unabdingbar. Nur so können wir im internationalen und nationalen Wettbewerb bestehen.“

Diesen Worten schloss sich auch Dirk Kröller von der Berufsbildenden Schule Westerburg, der stellvertretend für alle Berufsschulen im Innungsbezirk sprach, an.

„In der Berufsschule haben wir Ihnen Wissen und die Fähigkeit vermittelt, zukünftig eigenständig als Facharbeiter im Metallhandwerk zu arbeiten. Arbeiten Sie weiter an sich, nutzen Sie die Möglichkeit der Weiterbildung.“ Olaf Roßtäuscher, Lehrlingswart und Vorsitzender des Prüfungsausschusses Metallbau gratulierte ebenfalls und danke zugleich seinen Kollegen im Amt für das sehr hohe ehrenamtliche Engagement.

Daran anschließend folgte das große Highlight des Abends, die Ausgabe der Gesellenbriefe durch Obermeister Christoph Held, Dirk Kröller sowie den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse Steffen Woitzel (Feinwerkmechanik) und Olaf Roßtäuscher (Metallbau). Für besondere Prüfungsleistungen wurde Max Raffauf aus Bad Honnef, Ausbildungsbetrieb

Schmitz Spezialmaschinenbau GmbH, Rheinbreitbach, geehrt.

Nachstehend die Junghandwerker der Berufsbildenden Schulen aus Westerburg und Montabaur (in Klammern die Ausbildungsbetriebe).

Absolventen Feinwerkmechanikerhandwerk

Markus Braun, Bruchertseifen (MSA Vorrichtungsbau GmbH, Eichelhardt); Niklas Frensch, Hof (Friedtec GmbH & Co. KG, Görgeshausen); Elias Fröhlich, Linkenbach (Kern GmbH, Großmaischeid); Dennis Gomer, Fehl-Ritzhausen (Boenig Präzisionswerkzeugbau GmbH, Höhn); Robin Kahl, Norken (GFW energy e.K., Rennerod); Kai Kahlke, Vettelschoß (Dieter Bopper GmbH, St. Katharinen); Tobias Martin, Weisel (Knecht GmbH, Weisel); Max Raffauf, Bad Honnef (Schmitz Spezialmaschinenbau GmbH, Rheinbreitbach); Christopher Runge, Hillscheid (Giovan Battista La Cava, Hillscheid); Lukas Schlupp, Neuwied (Kramer Leutesdorf GmbH, Leutesdorf); Paskal Vukovic, Kasbach-Ohlenberg (Basalt-Actien-Gesellschaft, Linz); Theodor Weirich, Puderbach (Bruks Klöckner GmbH, Hirtscheid).

Absolventen Metallbauerhandwerk

Albin Bajraj, Hellenhahn-Schellenberg (Zoth GmbH & Co. KG, Anlagen- u. Apparatebau, Westernohe); Noah Louis Barth, Niederfischbach (Hermann Metallbau GmbH,

Friesenhagen-Steeg); Niko Beyer, Braubach (Lothar Lahnstein, Metallbauermeister, Braubach); Vladimir Bobrov, Bruchertseifen (Stahlbau H. D. Schneider, Inh. Andreas Schneider e. K., Hamm); Marc Böhmer, Birken-Honigsessen (Stahlbau H. D. Schneider, Inh. Andreas Schneider e. K., Hamm); Niklas Werner Born, Welschneudorf (Dieter und Monika Wüst, Schlosserei, Heiligenroth); Thomas Buchmiller, Mündersbach (Kapp Rolladen und Fensterbau GmbH, Gehlert); Ali Demir, Lahnstein (Lothar Lahnstein, Metallbauermeister, Braubach); Marvin Enders, Höchstenbach (Metallbau Sturm GmbH, Altenkirchen); Maximilian Ginko, Dreikirchen (Noll Metallbau GmbH, Görgeshausen); Philip Kühn, Diez (THORN Gestaltender Metallbau GmbH & Co. KG, Katzenelnbogen) Christian Lüttjohann, Müschenbach (Schäfer und Plaza GmbH, Metallbau, Müschenbach); Pascal Maddox, Limburg-Linter (Roßtäuscher GmbH, Metallbau-Stahlbau-Schlosserei, Diez); Philipp Michels, Langenbach (Held Metallwaren GmbH & Co. KG, Kirburg); Nick Montel, Maroth (Metallbau Christ GmbH & Co. KG, Roßbach); Alex Neumann, Neuwied (Werhand GmbH & Co., Dach- u. Wandtechnik / Metallbau, Neuwied); Marcel Reiser, Melsbach (Günther Wintergarten, Fenster und Türen GmbH, Oberraden); Adil Sahin, Neuwied (Infer-Metall-Elemente Herstellungs- und Vertriebsgesellschaft m.b.H., Neuwied); JanSawadsky, Neuwied (Arnold Kliewer, Metallbauermeister, Bonefeld); Kevin Schumann, Willroth (Günther Wintergarten, Fenster und Türen GmbH, Oberraden); Luke Stähler, Seck (Norbert Klünder GmbH, Bau- und Kunstschlosserei, Seck); Justin Winkler, Etzbach (Stahlbau H. D. Schneider, Inh. Andreas Schneider e. K., Hamm).

 



Beiträge zur Sozialversicherung 2019

Die Beitragszahlen zur Sozialversicherung 2019 liegen vor. Mehrbelastung des Arbeitgebers von 0,45%. Der Krankenversicherungsbeitrag bleibt stabil bei 14,6 % des Bruttolohns. Der individuelle Zusatzbeitrag  wird ab 2019 paritätisch von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Die Regierung geht von Mehrkosten für die Wirtschaft in Höhe von 4,9 Milliarden € jährlich aus. Freiwillig versicherte Selbständige werden, was die Mindestbeiträge betrifft, den sonstigen freiwillig Versicherten gleichgestellt. Das bedeutet für Kleinstselbstständige eine erhebliche Beitragsersparnis.

Details lesen Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/G/GKV-VEG_BT.pdf

Der Beitrag zur Pflegeversicherung wird um 0,5%-Punkte auf 3,05% angehoben. Dafür sinkt der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,5%-Punkte auf dann 2,5%.  Damit werden die Einsparungen von den Mehrausgaben in diesen beiden Sparten der Sozialversicherungen aufgehoben. Die Beitragssätze zur gesetzlichen Rentenversicherung bleiben zunächst stabil.

Quelle: metallhandwerk.de




Das neue Verpackungsgesetz -Registrieren ist wichtig!

Zum 01.01.2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Es löst die bisherige Verpackungsverordnung ab und hat die weitere Förderung von Recycling und die Vermeidung von Verpackungsabfällen zum Ziel. Registrieren ist für Betriebe wichtig.

Im Verpackungsgesetz aufgeführt sind nun erstmals auch Versandverpackungen. Unter das Verpackungsgesetz fallen zukünftig auch Umverpackungen. Neu geschaffen wurde eine zentrale Stelle als Kontrollorgan, bei dem sich alle "Inverkehrbringer" von Verpackungen registrieren lassen müssen. Insgesamt ändert sich für Handwerksbetriebe nicht viel: Sie müssen lediglich ihrer Registrierungspflicht nachkommen. Registrieren lassen müssen sich alle, die auch bislang schon verpflichtet waren, sich an einem behördlich genehmigten Entsorgungssystem zu beteiligen.

Wenn Sie verpackte Ware an Endabnehmer abgeben (gleichgültig ob Sie die Ware selbst hergestellt und dann verpackt haben oder sie verpackt von einem Großhändler eingekauft haben), müssen Sie sich registrieren lassen. Der Kreis der "Hersteller" im Sinne des Gesetzes wird ausgeweitet: "Hersteller" sind ab 2019 alle, die befüllte Verpackungen erwerbsmäßig an den Endverbraucher bringen. Erstinverkehrbringer ist derjenige, der erstmals in Deutschland eine mit Ware befüllte b2c - Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt. Im allgemeinen ist der Hersteller eines Produktes Erstinverkehrbringer. Bei Herstellern mit Sitz im Ausland kann auch der inländische Importeuer als Hersteller nach dem VerpG sein. Umverpackungen von Verkaufsverpackungen sind ausdrücklich von der Systembeteiligungspflicht und der Registrierungspflicht umfasst, sofern sie typischerweise beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen. Im Versandhandel wird das Produkt erneut verpackt, um dies zum Endverbraucher zu versenden, auch diese Versandverpackung fällt unter das VerpG.

Der Kreis der Endverbraucher wird ausgeweitet:

Endverbraucher sind künftig nicht nur private Haushalte, sondern auch Kioske, Gastronomie, Behörden, Freiberufler oder vergleichbare Einrichtungen.

Details zur Abgrenzung von Verpackungen, Verkaufs- und Umverpackungen oder Versandverpackungen finden Sie unter https://www.verpackungsregister.org/.

Der ZDH bietet eine Übersicht zum Thema: https://www.zdh.de/fachbereiche/wirtschaft-energie-umwelt/umweltpolitik-nachhaltigkeit/das-neue-verpackungsgesetz/faq-zum-thema-das-neue-verpackungsgesetz/

Quelle: metallhandwerk.de




Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Bundesverband Metall – Vereinigung Deutscher Metallhandwerke
Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Fachverband Metall Rheinland – Pfalz