Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald

Bei uns im Handwerk gibt es "Action"...
... denn wir be- und verarbeiten Metall ....
... zu den schönsten Formen.

Metallhandwerker-Innung RLWW
Aktuelles






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Versammlung der Metall-Innung durchgeführt

Anlässlich der diesjährigen Innungsversammlung konnte Obermeister Christoph Held, Kirburg, die Mitglieder der Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald im Hotel Glockenspitze in Altenkirchen begrüßen. In seinem Geschäftsbericht ging er auf die im vergangen Jahr durchgeführten Aktivitäten und Veranstaltungen sowie die Situation am Arbeitsmarkt – Stichwort Fachkräftemange – und die Bundestagswahlen ein. „Es fehlen die erforderlichen Mitarbeiter. Unser Dilemma bleiben die geburtenstarken Jahrgänge, die fachlich hoch qualifiziert sind und aus dem Berufsleben ausscheiden. Die nun auf dem Arbeitsmarkt kommenden jungen Leute können sich aussuchen, was sie auf dem Berufsmarkt der Möglichkeiten interessiert“, so der Obermeister.

Im daran folgenden Vortrag erörterte Michael Braun von der Innungsgeschäftsstelle die neuen Internetseiten der Metallhandwerker-Innung sowie der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald. Die neue Gebührenordnung sowie Jahresrechnung und Haushaltsplan wurden von der Versammlung genehmigt, sodass noch ausreichend die Möglichkeit bestand, das Handwerk betreffende Themen im Kreise der Mitglieder zu erörtern.


Beendigung der Ausbildung im Metallhandwerk gleich Freisprechung

Nach Beendigung der Ausbildung schaut sicherlich so mancher Junghandwerker wehmütig auf das erreichte – das sich als Ergebnis in Form des Gesellenbriefes wiederspiegelt - und lässt den Blick auf die vergangenen dreieinhalb Jahre Lehrzeit schweifen. Dies war sicherlich auch bei den Junghandwerkern, die ihre Ausbildung im Metall- und Feinwerkmechanikerhandwerk erfolgreich absolviert hatten, der Fall. Für die Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald war es wie immer eine Verpflichtung, die jungen Absolventen im Rahmen einer Freisprechungsfeier für das erreichte Ziel, den Erhalt des Gesellenbriefs, förmlich freizusprechen.

Obermeister Christoph Held, Kirburg, gratulierte zu diesen Leistungen im Namen der Innung. „Das Metallhandwerk macht Spaß, es ist das Handwerk der Kreativen und der Könner. Ihr Handwerk! Haben Sie weiterhin Ihre Freude daran. Das Rüstzeug haben Sie nun erlernt, doch Ihr Werdegang hat gerade erst begonnen: Bilden Sie sich fort, machen Sie Karriere. Dazu müssen Sie nicht unbedingt studieren. Sicher, das ist ein möglicher Weg, um weitere Sprossen der Karriereleiter zu erklimmen. Aber: Er ist keinesfalls der einzige und auch nicht der mit absoluter Erfolgsgarantie. Karriere geht auch im Handwerk. Bestehen Sie im Alltag, finden Sie kreative Lösungen, seien Sie aufgeschlossen für gute Ratschläge und innovative Ideen. Zeigen Sie durch Ihr tägliches Engagement, Ihre Lernbereitschaft und Ihr Können, dass Sie etwas auf dem „Kasten“ haben“, so der Obermeister in seiner Ansprache.

Auch Dirk Kröller, Lehrer der Berufsbildenden Schule Westerburg, der stellvertretend für das Kollegium der Berufsbildenden Schulen im Innungsbezirk sprach, schloss sich den Grußworten an. „Während Ihrer Lehrzeit haben wir Ihnen das Wissen und die Fähigkeiten vermittelt, die Sie zukünftig benötigen, um als eigenständige Facharbeiter tätig zu werden. Behalten Sie Ihre Wissbegierde, setzen Sie das Erlernte in der täglichen Arbeit ein – und dies mit der nötigen Einstellung zur Arbeit. Das Produkt aus „Wissen“ multipliziert mit „Können“ multipliziert mit „Wollen“ ist gleich Null, wenn bereits einer dieser Faktoren nicht eingesetzt wird.“

Daran anschließend folgte das große Highlight des Abends, die Ausgabe der Gesellenbriefe an 33 Metallbauer und 17 Feinwerkmechaniker aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, Westerwald und Rhein-Lahn durch Obermeister Christoph Held, Dirk Kröller und den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse Steffen Woitzel, Olaf Roßtäuscher und Uwe Born.

Für besondere Prüfungsleistungen wurde Tim Trapp aus Langenscheid, Ausbildungsbetrieb Noll Metallbau GmbH, Görgeshausen, ein Präsent überreicht. Einen herzlichen Dank sprach Obermeister Held an Elisabeth Schubert, Hauptgeschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westewald, aus, die gekonnt und kurzweilig durch das Programm führte.

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Handwerker können bei mangelhaften Baumaterialien beim Verkäufer Regress nehmen.


Dazu tritt ab 01. Januar 2018 eine Neuregelung in Kraft.

Hintergrund der Reform ist die bis zum 31. Dezember 2017 gültige Rechtslage, wonach Unternehmer bei mangelhaften Baumaterialien die sogenannten
„Aus- und Einbaukosten“ nicht vom Verkäufer bzw. Hersteller ersetzt verlangen können.
Der Unternehmer, der mit seinem Auftraggeber einen Werkvertrag abschließt, hat einen bestimmten Erfolg herbei zu führen. Bleibt dieser durch mangelhaft verarbeitetes Material aus, hat der Handwerker gegenüber dem Bauherrn für solche Mängel einzustehen. Bislang muss der Handwerker in diesem Fall das mangelhafte Material ausbauen, neues Material beschaffen und dieses mangelfreie Material einbauen – alles auf seine Kosten. Der Verkäufer bzw. Hersteller hat lediglich für die Ersatzlieferung des neuen Materials aufzukommen, der Unternehmer bleibt auf den Aus- und Einbaukosten sitzen.

Ab 01. Januar 2018 wird dem Unternehmer in solchen Fällen eine Regressmöglichkeit gegenüber seinem Verkäufer gegeben. Dies trägt dem Verursacherprinzip Rechnung und entlastet den Unternehmer immens. Wird künftig ein Handwerker wegen Verwendung mangelhafter Baumaterialien vom Bauherrn in Anspruch genommen, kann er die Aus- und Einbaukosten ans seinen Verkäufer weiterreichen. Der Handwerker bleibt seinem Bauherrn gegenüber aber weiterhin verpflichtet, selbst (oder ggf. durch einen Nachunternehmer) den Aus- und Einbau vorzunehmen, kann die entstehenden Kosten aber dem Verkäufer in Rechnung stellen. Zu beachten ist, dass das Gesetz dem Verkäufer/ Hersteller keinen Anspruch einräumt, den Aus- und Einbau selbst vorzunehmen. Von dem Erstattungsanspruch werden nicht nur diejenigen Baumaterialien erfasst, die in ein Bauwerk „eingebaut“ werden, sondern auch all diejenigen, die in vergleichbarer Weise an eine andere Sache „angebracht“ werden. Beispielfälle für „Anbringen“ sind z.B. Wandfarbe, Dachrinnen, o.ä. Um den Käufer vor überzogenen Kosten im Rahmen seiner Erstattungspflicht zu schützen, hat er nur die „erforderlichen Kosten“ zu erstatten. Erforderlich sind all diejenigen Aufwendungen, die ein vernünftiger, wirtschaftlich denkender Auftraggeber aufgrund sachkundiger Beratung für eine vertretbare und Erfolg versprechende Maßnahme zur Mängelbeseitigung erbringen konnte und musste. Im unternehmerischen Geschäftsverkehr kann die Ersatzpflicht des Verkäufers/ Herstellers wirksam durch Individualvereinbarung ausgeschlossen oder beschränkt werden. Wird der Ausschluss der Haftung seitens des Verkäufers in seinen AGB vorgenommen, ist dies nicht per se unwirksam. Eine solche Unwirksamkeit ergibt sich aus dem Gesetz nur, wenn die AGB gegenüber dem Verbraucher verwendet wird, dieser das Material also unmittelbar beim Verkäufer erwirbt.

kurzer Überblick:

  • Die bestehende Haftungsfalle zulasten von Handwerkern wird durch die gesetzliche Neuregelung beseitigt.
  • Die gesetzliche Neuregelung führt zu einer sach- und interessengerechten Entlastung der ausführenden Betriebe. Sie verteilt die Haftung dergestalt, dass letztlich der den Mangel verursachenden Hersteller für diesen und die damit verbundenen Folgekosten, insbesondere Aus- und Einbaukosten, einzustehen hat.
  • Eine Unterscheidung zwischen Verbraucherverträgen und Verträgen mit Unternehmern bzw. der öffentlichen Hand wird nicht vorgenommen. Der Handwerker hat ohne Ansehung seines Vertragspartners die Möglichkeit, bei nicht erkennbaren Materialmängeln eine Erstattung der Aus- und Einbaukosten von seinem Vertragspartner zu verlangen.
  • Der Verkäufer darf den Aus- und Einbau nicht selbst vornehmen, um die Kosten zu minimieren. Aus- und Einbau ist allein Sache des Handwerkers.
  • Der Anspruch des Unternehmers besteht sowohl bei „eingebautem“ als auch bei „angebrachtem“ Material.
  • Der Anspruch des Handwerkers ist auf die erforderlichen Kosten begrenzt.
  • Eine Einschränkung oder ein Ausschluss der Haftung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verkäufers dürfte von der Rechtsprechung im Regelfall als unwirksam eingestuft werden.
  • Die in § 377 HGB geregelte Untersuchungs- und Rügepflicht bleibt unverändert bestehen.

Quelle: Fachverband Metall Rheinland-Pfalz


Karsten Zimmer ist kommissarischer Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Metall

Der Bundesverband Metall hat Karsten Zimmer zum kommissarischen Hauptgeschäftsführer ernannt. Zimmer war bisher Geschäftsführer für den Bereich Technik. Der Bundesverband Metall vertritt 36.500 kleine und mittlere Unternehmen des Metallhandwerks mit seinen 465.000 Beschäftigen und 28.000 Lehrlinge.

Quelle: metallhandwerk.de


Keine SoKa Bau-Beiträge für Metallbauer – Verbändevereinbarung schafft Klarheit für Innungsmitglieder

Metallbaubetriebe in den Innungen sind künftig besser vor unberechtigten Forderungen der Sozialkasse der Bauwirtschaft (SoKa-Bau) geschützt. Der Gesetzgeber hatte anlässlich der Verabschiedung des Sozialkassenverfahrenssicherungsgesetzes im Dezember 2016 auf eine einvernehmliche Regelung zur Abgrenzung der Tarifverträge der am Bau beteiligten Unternehmerverbände gedrängt. Insbesondere sollte die Abgrenzung klarstellen, wer von den Sozialkassen des Baugewerbes betroffen sei und wer nicht.

In einer Allianz mit sechs Ausbauverbänden und moderiert vom Unternehmerverband Deutsches Handwerk (UDH) verständigten sich das Metallhandwerk nun – vertreten durch den Bundesverband Metall und unterstützt von Vertretern aus den Landesverbänden – nach intensiven Verhandlungen mit den Tarifpartnern der Bau- und Ausbauverbände auf eine Vereinbarung. Damit sollen künftig Auseinandersetzungen zu branchenbezogenen Abgrenzungsfragen weitgehend vermieden und offene Fragen einvernehmlich gelöst werden.

BVM-Vizepräsident Martin Hunold freut sich über das Ergebnis: „Die jetzt erreichte Einigung zwischen den Ausbau- und den Bauverbänden ist ein gutes Ergebnis für das organisierte Metallhandwerk. Unsere Mitglieder in den Innungen sind weiterhin vor dem Zugriff der SOKA-BAU geschützt. Gleichzeitig bietet das Konsultationsverfahren die Grundlage für weniger Gerichtsverfahren. Zukunftsfähig wird die Vereinbarung durch die Berücksichtigung des Trends zur zunehmenden Spezialisierung unserer Mitglieder. Auch wer sich auf Teilbereiche des Metallhandwerks konzentriert, wird überwiegend zukünftig nicht von der SOKA-BAU erfasst“.

Die Verbändevereinbarung enthält folgende Elemente:

  • ein Verfahren zur Koordinierung der Geltungsbereiche der jeweiligen Tarifverträge,
  • die Einbeziehung der Tarifvertragsparteien bei Konflikten von tarifgebundenen Mitgliedsunternehmen mit Sozialkassen,
  • ein Konsultationsverfahren der SOKA-BAU zur Regelung unklarer Abgrenzungsfragen sowie die Bereitschaft der Sozialkassen des Maler- und Lackiererhandwerks (Die Malerkasse), des Dachdeckerhandwerks (SOKA-DACH), des Gerüstbauerhandwerks (SOKA Gerüstbau) und des Steinmetzhandwerks (ZVK Steinmetz) im Bedarfsfall entsprechende Verfahrensvereinbarungen zu treffen,
  • neue Abgrenzungskriterien für das Elektro-, Metall-, SHK- sowie Tischler-und Schreinerhandwerk, die zeitnah tarifvertraglich umgesetzt werden sollen.

Bedeutung für das Metallhandwerk
Für die in den Innungen des Metallhandwerks organisierten Unternehmen ist das Verhandlungsergebnis ein positives Signal. Sie sind auch zukünftig nicht verpflichtet, Beiträge zur SOKA-BAU zu zahlen. Auch und gerade die Unternehmen, die sich spezialisieren, z.B. auf die Montage, werden bei Nachweis der Mitgliedschaft in der Innung, Eintragung im Metallbauerhandwerk sowie überwiegender Tätigkeit im Metallbauerhandwerk und Vorliegen eines entsprechenden Tarifvertrags von der Mitgliedschaft bei der SOKA-BAU befreit.

Neu ist auch, dass Betriebe, die zum Stichtag 30. Juni 2014 Mitglied einer Metallinnung waren, unwiderruflich von der Beitragspflicht zur SoKa Bau befreit sind. Dort, wo in der Vergangenheit die Sozialkassen die Unternehmen vor den Gerichten verklagten, steht jetzt ein außergerichtliches Konsultationsverfahren, das in strittigen Fällen eine Einigung herstellen soll.

„Dieses Ergebnis war nur zu erreichen, weil es uns gelungen ist, über das Metallhandwerk hinaus und mit unserem Sozialpartner der IG Metall eine Allianz zu schmieden. Es ist auch ein starkes Signal in Richtung der Politik, dass das Handwerk seine Belange eigenständig und erfolgreich regeln kann, ein Beitrag zur Tarifautonomie“ unterstreicht BVM-Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Oelck den erreichten Erfolg.

Zum Metallhandwerk gehören über 36.500 Metallbau- und Feinwerkmechanik-Betriebe, die rund 57 Mrd. Umsatz erzielen, ca. 465.000 Menschen beschäftigen und über 28.000 Lehrlinge ausbilden.

Quelle: metallhandwerk.de



 

Familienwanderung der Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald
führte in den
nördlichen Zipfel von Rheinland-Pfalz

Die organisatorische Ausrichtung des diesjährigen Familienwandertages der Metallhand-werker-Innung war Vorstandsmitglied Klaus Schmidt nebst Gattin, Inhaber der Fa. Luckenbacher Stahlbau in Rosenheim, übertragen worden. Treffpunkt war der Betriebssitz in Rosenheim. Somit ergab sich auch die Möglichkeit einer kurzen Betriebsbesichtigung. Nach Einnahme einer zünftigen Brotzeit zur Stärkung begab sich die Wandergruppe auf den Weg rund um die „Rosenheimer Lay“. Hierbei handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, welches einen aufgelassenen Steinbruch umschließt. Die ehemalige Bruchsohle ist überflutet und bildet dadurch ausgedehnte Flachwasserbereiche, mit angrenzender Fauna und somit ein ökologisches wertvolles Gebiet, welches Tieren wie z.B. seltenen Schmetterlingen, Reptilien und Vögeln eine Heimat bietet. Die Wanderung führte auch am ehemaligen Betriebsgelände der Fa. Luckenbacher Stahlbau vorbei, so dass auch hier eine kurze Besichtigung möglich war. Nach Rückkehr zum Ausgangspunkt begab man sich per Auto zu einem besonderen Event, den die Familie Schmidt organisiert hatte. Die Teilnehmer trafen sich zu einem „Schnupperkurs“ im Golfclub Westerwald in Dreifelden und wurden hier im Umgang mit Golfschläger und den Feinheiten des Golfspielens konfrontiert. Mit einem gemeinsamen Essen wurde ein äußerst sportlicher und geselliger Tag im Kreise der Berufskollegen und deren Familien beendet. Der frühere Obermeister der Innung, Herr Sebastian Hoppen, dankte Familie Schmidt im Namen der Innung für diesen wahrhaft gelungenen und außergewöhnlichen Tag.

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Den Prüfungsbesten Leon Schäl, Dörnberg (Ausbildungsbetrieb Ute Schütz, Metallbau, Holzappel); Tobias Völkel, Höhr-Grenzhausen (Thomas Völkel, Maschinenbauermeister, Höhr-Grenzhausen); Matthias Schröher, Alzey (Heinrich Haus gGmbH, Berufsbildungswerk, Neuwied) wurde für besondere Prüfungsleistungen ein Präsent überreicht

Urteil: Freispruch

Wenn sich das Metallhandwerk zu Beginn eines Jahres einlädt, dann steht bei dieser Veranstaltung in der Regel die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe an. So auch in der kürzlich, als die Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald insgesamt 35 Metallbauer und 8 Feinwerkmechaniker aus den Landkreisen Rhein-Lahn, Altenkirchen, Neuwied und Westerwald zu ihrer Berufsreife gratulierte. Das Hotel Paffhausen in Wirges war bis auf den letzten Platz besetzt, als Obermeister Sebastian Hoppen alle Anwesenden zur Freisprechungsfeier begrüßte. „Dreieinhalb Jahre Ausbildung liegen nun hinter Ihnen. Dreieinhalb Jahre vermitteln von Fachkenntnissen und von Wissen, dreieinhalb Jahre des Lernens, des Aneignens, des Selbermachens und des Wiederholens.
Für diesen „Lebensabschnitt“ werden Ihnen nunmehr die Gesellenbriefe übergeben – ein Nachweis und eine Bestätigung, dass Sie die an Sie gestellten Aufgaben mit Bravour gemeistert haben.
Hierzu gratulieren wir Ihnen im Namen der Innung.“ Hoppen weiter: „Sie haben während Ihrer Ausbildung kontinuierlich und auch beharrlich an Ihrem großen Ziel, dem erfolgreichen Abschluss, festgehalten. Daher kann es für Ihr Verhalten nur ein Urteil geben: Freispruch!“. Diesen Worten schloss sich auch Dirk Kröller von der Berufsbildenden Schule Westerburg, der stellvertretend für alle Berufsschulen im Innungsbezirk sprach, an. „In der Berufsschule haben wir Ihnen Wissen und die Fähigkeit vermittelt, zukünftig eigenständig als Facharbeiter im Metallhandwerk zu arbeiten. Arbeiten Sie weiter an sich, nutzen Sie die Möglichkeit der Weiterbildung.“

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Metall-Innung führte Neuwahlen durch –
Sebastian Hoppen zum Ehrenobermeister gewählt

Anlässlich der diesjährigen Innungsversammlung konnte Obermeister Sebastian Hoppen die Mitglieder der Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald in der Stadthalle Ransbach-Baumbach begrüßen. In seinem Geschäftsbericht ging er auf die Aktivitäten und Veranstaltungen der Innung ein. „Es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass sich Kolleginnen und Kollegen in ihrer knapp bemessenen Freizeit für die Innung engagieren.
Das gilt einerseits für den Vorstand als auch für die Mitglieder unserer Ausschüsse.“ Hoppen weiter: „An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Mitwirkenden unserer Innung, die mich bei meiner Tätigkeit als Obermeister unterstützt haben.“ Im daran folgenden Fachvortrag ging Klaus Britz von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Köln, auf das Thema „Gefährdungsbeurteilung“ ein. Auch die daraus resultierenden Folgen bei Nichtbeachtung wurden ausführlich erörtert. Von der Firma Köster & Co. GmbH, Ennepetal, referierte zum Thema „Bolzenschweißen“ Michael Krämer. 
Dabei stellte er die Verarbeitungs- und Umsetzungsmöglichkeiten der Schweißtechnik vor. Bei den Neuwahlen stand ein Führungswechsel in der Position des Obermeisters an.
Sebastian Hoppen übergab nach fast drei Jahrzehnten im Dienste des Ehrenamtes der Innung, davon 10 Jahre als Innungsobermeister das Zepter an Christoph Held, Kirburg, der einstimmig von der Versammlung gewählt wurde. Im Amt des stellvertretenden Obermeisters wurde Uwe Born, Elkenroth, bestätigt, ebenso die Lehrlingswarte Olaf Roßtäuscher, Diez, und Dieter Wüst, Heiligenroth.
Als Vorstandsbeisitzer wurden gewählt Norbert Klünder, Seck, Manfred Limbach, Neuwied, Klaus Schmidt, Rosenheim und Gerhard Sinzig, Dernbach. In einem daran anschließenden Wahlgang wurde Sebastian Hoppen zum Ehrenobermeister der Metallhandwerker-Innung gewählt. Jahresrechnung und Haushaltsplan wurden von der Versammlung ebenfalls genehmigt, sodass noch ausreichend die Möglichkeit bestand, das Handwerk betreffende Themen im Kreise der Mitglieder zu erörtern.


 


Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Bundesverband Metall – Vereinigung Deutscher Metallhandwerke
Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Fachverband Metall Rheinland – Pfalz